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    Information

    der

    Gemeinde Ingenried

Amtszeiten der Gemeinde: Mo. 16.00 - 17.30 Uhr Mi.  18.30 - 19.45 Uhr

Fr.   11.00 - 12.30 Uhr

Telefon 08868/757; FAX 08868/180748; e-mail gemeinde@ingenried.bayern.de

          www.ingenried.de

Dezember 2011

Windrad der Gemeinde Bidingen

Ø Beteiligung der Gemeinde Ingenried

Die Gemeinde Bidingen wird im nächsten Jahr ca. 1.000 m südlich von Königsried ein kommunales Windrad bauen.

Dieses Windrad wird nach der Fertigstellung voraussichtlich 6,8 Mio. kWh Strom erzeugen.

Lt. Gemeindeordnung darf eine Betreiberkommune mit einem eigenen Windrad nur soviel Strom erzeugen, wie in der eigenen Gemeinde verbraucht wird. Im Gemeindebereich Bidingen werden zurzeit ca. 4,7 Mio. kWh (70 %) verbraucht. Aufgrund dessen hat die Gemeinde Bidingen der Gemeinde Ingenried eine Beteiligung an der Windkraftanlage mit 30 % angeboten. Bei einer Bürgerversammlung am 24.10.2011 in der MZH haben wir unsere Bürger über eine mögliche Beteiligung umfassend informiert.

Die Gemeinde Ingenried wird sich lt. Gemeinderatsbeschluss an dem „Kommunalen Windrad“ nur beteiligen, wenn die Wirtschaftlichkeit durch zwei unabhängige Gutachter festgestellt worden ist. Die Windmessungen am Standort sind bereits abgeschlossen. Zurzeit werden die Gutachten erstellt. Erst nach Bestätigung der Wirtschaftlichkeit wird die Zweckvereinbarung unterschrieben.

Im September und Oktober 2011 wurde von der Gemeinde Bidingen das erforderliche Bauleitverfahren für die Flächennutzungsplanänderung und für den Bebauungsplan durchgeführt. Bei der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und beim Bauleitverfahren kamen von den Bürgern aus Ingenried keine Einwände.

Der Gemeinderat hat sich intensiv mit dem Thema Windkraft beschäftigt. Bei Vorlage von wirtschaftlich positiven Gutachten können wir voraussichtlich im Januar in dieses Projekt einsteigen, und die Gemeinde Ingenried kann mit einem jährlichen Reingewinn von 25.000 – 35.000 EUR rechnen.

Der Gemeinderat ist der Meinung, dass unsere Windkraftstandorte nicht fremden Investoren überlassen werden sollen.

Der Ertrag aus solchen raumbedeutenden Anlagen muss bei den beteiligten Gemeinden bleiben.

Von der Gemeinde Bidingen wird in den nächsten Jahren ein zweites Windrad geplant. Dieses Windrad soll dann als Bürgerprojekt verwirklicht werden. Zurzeit gibt es hierzu aber noch keine konkreten Planungen.

 
 
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Wasserleitungsbau in Huttenried

Im Ortsteil Huttenried sind in den letzten Monaten sehr hohe Wasserverluste festgestellt worden.

Im Oktober wurden von der Kreisstraße WM 3 bis zum Anwesen Rößle und von der Hauptleitung am Löschwasserteich bis zum Anwesen Rademacher neue Wasserleitungen verlegt. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten ging der tägliche Wasserverbrauch in Huttenried von ca. 120 m³ auf ca. 25 m³ zurück. Im kommenden Jahr werden die Wasserleitungen zu den Anwesen Schmid, Lang, Bock und Hartmann erneuert.

Flächennutzungsplan-Änderung und Bebauungsplan „PV-Freiflächenanlage auf der Mülldeponie“

Die EVA GmbH möchte auf dem Gelände der Mülldeponie auf einer Fläche von ca. 1,6 ha eine PV-Freiflächenanlage errichten. Für dieses Vorhaben musste die Gemeinde den Flächennutzungsplan ändern und einen Bebauungsplan aufstellen.

Der Gemeinderat hat bei der Sitzung am 02.11.2011 den Feststellungsbeschluss für den Flächennutzungsplan und den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst.

Die PV-Anlage auf der Mülldeponie kann nun gebaut werden. Die Änderungskosten der Pläne werden von der EVA GmbH übernommen.

 
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3D-seismische Erkundungen im Gemeindebereich

- Suche nach heißem Thermalwasser

Im Frühjahr 2012 wird die Fa. GeoEnergy in unserem Gemeindebereich den Untergrund auf geothermische Energie untersuchen. Die Messungen sollen in Form einer Vibroseismik erfolgen. Über eine Bodenplatte des Fahrzeuges werden die Schallwellen in den Untergrund eingespeist. Die Messgeräte befahren vorzugsweise vorhandene Straßen und Wege. Falls ausnahmsweise private Grundstücke befahren bzw. benutzt werden sollen, muss die Firma vor Beginn der Arbeiten von Grundstücksbesitzer eine Genehmigung einholen. Bei der Anhörung der Träger öffentlicher Belange hat die Gemeinde Ingenried die nachfolgende Stellungnahme abgegeben:

Der Durchführung von 3D-seismischen Erkundungen durch die Fa. GeoEnergy GmbH wird unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass sämtliche im Zuge der Vibroseismik durch Geräte und Fahrzeuge verursachte Schäden an öffentlichen Straßen und Wegen sowie auch Flurschäden unverzüglich der Gemeinde Ingenried anzuzeigen sind. Bei Schäden an privaten Gebäuden oder Grundstücken muss die Schadensregulierung direkt mit dem Grundstücksbesitzer geregelt werden.

 
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Neuordnungsverfahren Ingenried II (Dorferneuerung)

Die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft Ingenried II hat bei der letzten Sitzung den Flurbereinigungplan beschlossen. Bei der Teilnehmerversammlung am 25.10.2011 und beim Anhörungstermin am 26.10.2011 wurden die betroffenen Grundstückseigentümer über die Flächenverändungen an ihrem Grundbesitz informiert. Die Flächenveränderungen werden nach Abschluss der Dorferneuerung im Grundbuch eingetragen. Das Dorferneuerungsverfahren Ingenried II wird in der nächsten Zeit abgeschlossen.

Von 1994 bis 2010 hat die Gemeinde Ingenried 959.000 EUR für Maßnahmen im Dorf und 538.200 EUR für den Feldwegebau an Zuschüssen erhalten. Für die Gemeinde Ingenried war die Dorferneuerung ein voller Erfolg. Ohne die Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm hätten wir uns einige Projekte im Dorf und beim Feldwegebau nicht leisten können.

 

Straßenverlängerung im Baugebiet „Am Kalkofen“

Im Baugebiet „Am Kalkofen“ mussten wir zwei weitere Bauplätze erschließen. Vor dem Straßenbau sind der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie die Wasserleitung verlegt worden. In der 3. Novemberwoche konnten wir die Straße teeren und die Bauarbeiten abschließen. Diese Baumaßnahme hat ca. 57.000 EUR gekostet. Die genaue Abrechnung wird in den nächsten Monaten folgen. Die Straßenbaukosten werden mit 90 % von den Anliegern und mit 10 % von der Gemeinde getragen.

 

Kanal- und Wassergebühren

Die Abwasseranlage (Kanal und Kläranlage) und die Anlagen der Wasserversorgung müssen kostendeckend betrieben werden. Die Einnahmen aus den Gebühren müssen die Ausgaben für den Unterhalt (wie z.B. Reparaturen, Untersuchungen, Löhne, Stromkosten, Entschädigungen für das Wasserschutzgebiet usw.) und für Abschreibung und Verzinsung abdecken. Die Gebührenkalkulation wird von der Verwaltung jedes Jahr neu erstellt und berechnet. Für das laufende Abrechnungsjahr von Oktober 2011 bis September 2012 kostet das Wasser 0,60 €/m³ und das Abwasser 1,18 €/m³.

 
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Feldkreuz an der Sonnenstraße

Im September 2011 haben wir das Feldkreuz an der Sonnenstraße renoviert. Der geschmiedete Zaun musste ausgerichtet, verzinkt und neu gesetzt werden. Das Kreuz wurde abgeschliffen, entrostet und gestrichen. Die Christusfigur wurde neu gefasst.

Mit dieser Renovierung konnten wir an der Ecke Sonnen-/Birkenstraße einen kleinen Platz mit Kreuz und Ruhebank schaffen.

Für diese Renovierungsarbeiten haben wir insgesamt 1.300 EUR an Spenden erhalten. Für diese Spenden darf ich mich herzlich bedanken.

 

 
 
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Gauschießen vom Schützengau Schongau

Vom 01.06.2012 bis 17.06.2012 findet in unserer Gemeinde das nächste Gauschießen vom Schützengau Schongau statt. Unser Schützenverein „Alpenblick“ wird das Gauschießen und die Festtage bestens vorbereiten.

Bitte unterstützen Sie unseren Schützenverein durch Ihre tatkräftige Mithilfe.

 
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Erfassung der Reservisten

Der Veteranen-, Soldaten- und Reservistenverein möchte alle Gemeindebürger, die von 1958 bis 2011 bei der Bundeswehr ihren Wehrdienst abgeleistet haben, erfassen.

Alle Reservisten sollen sich in der nächsten Zeit beim Vorstand Werner Engelhard unter der Tel.Nr. 08868/862 melden. Der Veteranen-, Soldaten- und Reservistenverein wird dann einen entsprechenden Meldebogen aushändigen.

 

Überprüfung der Grabsteine durch die Gemeinde

Wir informieren Sie darüber, dass ab dem Jahr 2012 aus haftungsrechtlicher Sicht alle Grabsteine, Grabkreuze u.ä. in unserem Friedhof auf ihre Standfestigkeit hin überprüft werden. Das Ergebnis der Überprüfung wird von der Gemeinde dokumentiert; etwaige Unregelmäßigkeiten sind vom Grabnutzer umgehend zu beseitigen, um konkreten Gefahren durch Kippen von Grabsteinen etc. vorzubeugen. 

 

Meldung der Nutzung von Regenwassernutzung im privaten Haushalt (WC-Spülung bzw. Waschmaschine)

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Nutzung von Regenwasser im privaten Haushalt (WC-Spülung, Waschmaschinenverwendung) bei der Gemeinde zu melden ist.

 

Abschießen von Feuerwerkskörper an Silvester

Beim Abschießen der Feuerwerkskörper bitten wir wieder um erhöhte Vorsicht und um Rücksichtnahme auf die vorhandene Bebauung.

Aus Brandschutzgründen sollen die Feuerwerkskörper grundsätzlich nur am Ortsrand abgeschossen werden. Die Rückstände und Abfälle aus dem Feuerwerk müssen natürlich die Verursacher einsammeln und entsorgen.