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Gemeinde
Ingenried

Aufhebung des Beschlusses zur Flüchtlingsunterkunft im Brugger-Anwesen

Der Gemeinderat Ingenried hatte am 24. Juli 2024 beschlossen, das gemeindeeigene Brugger-Anwesen als Standort für eine Flüchtlingsunterkunft bereitzustellen.

Da bisher keine Maßnahmen umgesetzt wurden, beantragten mehrere Gemeinderatsmitglieder, diesen Beschluss wieder aufzuheben. Begründet wurde der Antrag damit, dass die Flüchtlingszahlen in Bayern deutlich zurückgegangen sind und die bestehende Notunterkunft im ehemaligen Gasthaus Sonne derzeit ausreicht. Zudem bestehe in Ingenried ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für junge Menschen und Familien aus dem Ort.

Bei der Abstimmung im Gemeinderat ging es nicht um die grundsätzliche Migrationspolitik, sondern ausschließlich um die künftige Nutzung des Brugger-Areals. Die Gegenstimmen plädierten dafür, zunächst weiterführende Gespräche mit dem Landratsamt zu führen und erst auf Grundlage einer klaren Faktenlage über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Die Verwaltung wies darauf hin, dass der ursprüngliche Beschluss bereits Grundlage für Planungen des Landkreises war. Eine Aufhebung würde diese Planungen stoppen. Vorgeschlagen wurde daher, den Beschluss mit sofortiger Wirkung außer Kraft zu setzen und das Brugger-Anwesen künftig nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Der Antrag wurde mit 8:4 Stimmen verabschiedet.

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