Im Mittelpunkt steht das Konzept der sogenannten Schwammregion. Dabei handelt es sich um eine Form der Landschafts- und Wasserbewirtschaftung, bei der eine Region so gestaltet wird, dass sie Regenwasser ähnlich wie ein Schwamm aufnehmen, speichern und zeitverzögert wieder abgeben kann. Ziel ist es, natürliche Wasserkreisläufe zu stärken und besser mit den Folgen des Klimawandels umzugehen.
Konkret bedeutet das, dass Maßnahmen gefördert werden, die Wasser in der Landschaft halten – etwa durch naturnahe Flächen, Wälder, Moore oder angepasste Nutzung von Böden. Dadurch können mehrere Probleme gleichzeitig gemildert werden: Bei Starkregen wird das Wasser nicht sofort abgeleitet, was das Risiko von Hochwasser und Schäden verringert. Gleichzeitig steht in Trockenzeiten mehr Feuchtigkeit zur Verfügung, was Böden, Pflanzen und Gewässer stabilisiert und insgesamt zu einem ausgeglicheneren Wasserhaushalt führt.
Um die Region langfristig klimaresilient und lebenswert zu gestalten, möchten die Verantwortlichen die Ideen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger kennenlernen. Deshalb wird eine Online-Befragung durchgeführt, die vom 13. April bis zum 10. Mai 2026 läuft. Die Teilnahme ist über einen QR-Code oder einer Internetseite https://lena.bayern/schwammregion-ile-auerbergland/ möglich, und auch Menschen ohne eigenen Internetzugang können sich über ihre Gemeinde beteiligen.

