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Gemeinde
Ingenried

Sanierung Hochbehälter Krottenhill

Sauberes Trinkwasser ist für uns alle selbstverständlich – doch damit das so bleibt, wird unsere Wasserversorgung regelmäßig überprüft und instand gehalten. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weilheim-Schongau führt diese Kontrollen gemäß

§§ 18 und 19 der Trinkwasserverordnung regelmäßig durch. Sie stellen sicher, dass unser Trinkwasser jederzeit den hohen hygienischen Anforderungen entspricht. Wasser darf nämlich nur dann aufbereitet werden, wenn dies nach den anerkannten Regeln der Technik geschieht. Einige der in den vergangenen Jahren festgestellten Mängel und Beanstandungen wurden bereits behoben. So wurden neue Deckel am Brunnenschacht angebracht, leistungsfähigere Akkus in der UV-Anlage installiert, abflammbare Probenentnahmehähne montiert und die Gummidichtungen in den Einstiegsschächten erneuert. Außerdem wurden neue Froschklappen an den Überläufen angebracht, der Hochbehälter Eckwald gereinigt und desinfiziert sowie die Rahmeneinfassungen am Quellsammelbereich und am Hochbehälter abgedichtet. Weitere Maßnahmen umfassten die Erneuerung der Drainage um den Hochbehälter, die Entfernung von Wurzeleinwachsungen am Quellsammelschacht und Hochbehälter, die Reparatur der Umzäunung im Fassungsbereich, die Behebung von Leckagen an den Versorgungsleitungen sowie die Ersatzbeschaffung des Trübungssensors mit Ultraschallreinigung mitsamt zugehörigem Messgerät.

Noch offen ist die Sanierung des Hochbehälters in Krottenhill. Hier sind der Austausch der Armaturen und des Schwimmers erforderlich. Zudem werden eine Reinigung und Desinfektion des Behälters sowie die Instandsetzung der dritten Pumpe notwendig. Damit die Wasserversorgung in Krottenhill während dieser Maßnahmen aufrechterhalten werden kann, ist die Einspeisung von Trinkwasser über ein Tankfahrzeug vorgesehen. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Arbeiten an die Firma Schütz GmbH & Co. KG aus 87737 Boos zu vergeben. Die Kosten belaufen sich auf 20.526,25 Euro. Das Projekt wird fachlich von unserem Wasserwart Xaver Sailer und dem Ingenieurbüro Petz aus Frankau begleitet.

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