bereits im September 2024 statt. Die mit der Kamera erkannten Schäden am Kunststoffbelag und die dahinterliegende Korrosion befinden sich in einer Tiefe von etwa 6 Metern. Dieser Bereich liegt vermutlich beim Sperrrohr. Ein deulich größeres Risiko besteht darin, dass die Edelstahl-Förderanlagen einen direkten Kontakt miteinander haben. Deshalb sollten baldmöglichst bei einer empfohlenen Brunnenregenerierung spezielle Kunststoff-Zentrierungen an der Steigleitung angebracht werden. Dadurch wird Korrosion durch Metallkontakt vermieden. Zur Umsetzung dieser Sanierung muss der Brunnen für mehrere Wochen ausser Betrieb genommen werden. Um die Wasserversorgung der Gemeinde in dieser Zeit sicherstellen zu können, muss das geförderte Wasser aus dem Burggener Brunnen in das Ingenrieder Versorgungsnetz geleitet werden. Hierzu sind die Installation von Absperrarmaturen, Rohrleitungen sowie die Anbindung an bestehende Systeme vorgesehen. Die Maßnahme ist im Hinblick auf einen späteren interkommunalen Ringschluss konzipiert. Das wirtschaftlichste Angebot liegt bei 52.460 Euro. Die Gemeinden Burggen und Ingenried teilen sich die Kosten je zur Hälfte. Der Auftrag wurde an die Firmen Scherer Elektroanlagen GmbH aus Merching und die Firma Schütz GmbH aus Boos vergeben.

